Speziallager Nr. 2 – Buchenwald, 1945 – 1950

(Bild mit Creative Commons Erlaubnis zur Verwendung hier entnommen)

Eine auf der eigenen Familiengeschichte beruhenden historischen Roman zu schreiben, macht die Recherche über eine ohnehin so dunkle Epoche manchmal noch schwerer, denn hier spielt eine persönliche Komponente mit hinein. Das habe ich unter anderem bei der Recherche zum Speziallager Buchenwald sehr gemerkt. Ich war noch ein Kind, als meine Großtante erwähnte, daß ihr Ehemann nach dem Krieg dort interniert gewesen wäre und das „nach dem Krieg“ hat mich verwirrt, denn ich wußte nicht, daß sich die Geschichte mancher Lager auch in die Nachkriegszeit hinein erstreckte. Als junge Erwachsene fand ich in Buchenwald dazu auch keine Hinweise – die Dauerausstellung zum Speziallager wurde erst 1997 eröffnet. Während der DDR-Zeit wurde diese dunkle Zeit der Weiternutzung des Lagers völlig totgeschwiegen.

Als ich später mit meiner Großtante ein wenig mehr über das Thema sprach, war ich überrascht, wie wichtig es ihr war, mir zu erklären, dass ihr Mann in der Nazizeit nicht involviert war – kein Parteimitglied, Anhänger des Regimes, sondern ein ganz seinem Thema verhafteter Geisteswissenschaftler, der „keiner Fliege was zuleide tun konnte“. Was, nach allem was ich sonst hörte, auch stimmte, ich konnte nur nicht verstehen, warum meiner Großtante diese Klarstellung so wichtig war, denn ich hatte ohnehin keine Annahme in der Richtung getroffen oder ausgesprochen. Auch das verstand ich erst, als ich mich mit der Geschichte des Speziallagers und dem späteren Umgang damit zu DDR-Zeiten näher befaßte. Die Internierungen wurden unter dem Vorwand der Bestrafung von Naziverbrechern durchgeführt und jenen, die ihre Internierung überlebten und nachher in der DDR blieben, haftete das Stigma weiterhin an.

Das sogenannte Speziallager Nr. 2 wurde bereits ab dem Sommer 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht genutzt. Es gab neun weitere Speziallager:

  • Speziallager Nr. 1 in Mühlberg, genutzt von September 1945 – September 1948
  • Speziallager Nr. 3 in Berlin-Hohenschönhausen, genutzt von Mai 1945 – Oktober 1946
  • Speziallager Nr. 4 in Bautzen, genutzt vom Mai 1945 – 1956
  • Speziallager Nr. 5 in Ketschendorf, genutzt von April 1945 – Februar 1947
  • Speziallager Nr. 6 im Jamlitz (ehemaliges Konzentrationslager), genutzt von September 1945 – April 1947
  • Speziallager Nr. 7 in Sachsenhausen (ehemaliges Konzentrationslager), genutzt von August 1945 – 1950
  • Speziallager Nr. 8 in Torgau, genutzt von September 1945 – Oktober 1948
  • Speziallager Nr. 9 in Fünfeichen, genutzt von Juni 1945 – Januar 1949
  • Speziallager Nr. 10 in Torgau, genutzt von September 1945 – Oktober 1948

Als diese Lager aufgelöst wurden, wurden jene Internierte, die nicht zur Zwangsarbeit deportiert oder in die Gefängnisse kamen, nach Buchenwald verbracht.

„Der NKWD, die russische Geheimpolizei, hat seit letztem Jahr sehr viele Leute verhaftet. Oft genau so, wie du geschildert hast. Man holt jemanden zu einer kurzen Vernehmung ab und dann hören die Angehörigen nichts mehr. (…) Die Verhafteten verschwinden einfach.“

Die Zitate sind „Des Lebens labyrinthisch irrer Lauf“ entnommen.

Wenn man nachliest, wer unter den Internierten war und wie vorgegangen wurde, wird schnell deutlich, daß die Bestrafung von Naziverbrechern zumindest zum Großteil ein Vorwand war und es darum ging, missliebige Menschen aus dem Weg zu schaffen – ein Vorgehen, daß aus Nazizeiten nur zu vertraut war und das auch in der stalinistischen Sowjetunion bereits Tradition hatte.
Besonders deutlich wird dies bei Internierten, die bereits unter den Nazis in Konzentrationslagern inhaftiert wurden: Joachim Ernst von Anhalt, unter den Nazis im KZ Dachau, ab 1945 dann in Buchenwald, wo er starb. Max Emendörfer, Mitglied der KPD, unter den Nazis im Gefängnis und in mehreren Lagern, engagiert im Nationalkomitee Freies Deutschland; ab 1945 im Speziallager Sachsenhausen und in sowjetischen Lagern. Der SPD-Politiker Karl Heinrich (das hier verlinkte Dokument ist allgemein sehr interessant!), der einen Großteil der Nazidiktatur in Gefängnissen und Lagern verbrachte, 1945 ins Speziallager Höhenschönhausen kam und dort starb. Georg Krausz, KPD-Politiker und Widerstandskämpfer, der Buchenwald als durch die Nazis Internierter erlebte, dann nach einer Odyssee durch verschiedene sowjetische Speziallager auch als durch die sowjetische Besatzungsmacht Internierter wieder nach Buchenwald kam. Dies sind nur einige Beispiele.
Auch die Anzahl der Adligen und Großgrundbesitzer fällt auf – sicher hatte der Adel seinen dunklen Beitrag zum Erfolg des Nationalsozialismus beigetragen, es finden sich aber auch zahlreiche Internierte darunter, denen in dieser Hinsicht nichts vorzuwerfen war, die aber unter das Feindbild der sogenannten „Junker“ fielen, die z.B. auf einem Plakat zur Bodenreform als auszurottendes Unkraut dargestellt wurden.
Es finden sich Jugendliche (darunter Zwölfjährige) unter den Internierten, am bekanntesten ist wohl Erika Riemann, die im Alter von 14 Jahren verhaftet und neun Jahre interniert wurde, weil sie mit Lippenstift eine Schleife auf ein Stalinbild gemalt hatte. Studenten, die das neue System in Frage stellten, fanden sich ebenfalls unter den Internierten. Andere kamen durch Denunziationen in die Lager.

Verwandte wurden nicht informiert. Ich habe einige Zeitzeugenberichte gelesen, in denen sich bei Verhaftungen auf Dörfern wenigstens inoffiziell herumsprach, daß derjenige verhaftet worden war. Ansonsten herrschte Ungewissheit. Der Lagerhaft ging oft eine Zeit in diversen Gefängnissen voran, in der die Verhafteten ständigen Verhören – vorzugsweise nachts – ausgesetzt waren, die routinemäßig von Folter begleitet wurden. Dieser Teil der Recherche war besonders belastend. Viele berichten, daß die Verhöre auf Russisch geführt wurden und sie nicht einmal verstanden haben, was man von ihnen wollte. Andere wurden immer wieder gedrängt, Dinge zuzugeben, die sie nicht begangen hatten, in einem Fall wurden sogar gegenteilige Beweise ignoriert. Die Foltermethoden des NKWD waren auf grausige Art vielfältig.

„Weil ich, als die mal wieder mit mir fertig waren, erneut in einer Lache meines eigenen Blutes lag und das sofortige Erschießen gar nicht mehr wie eine üble Alternative schien. Weil ich seit Wochen kaum geschlafen hatte, denn die haben ihre Verhöre gerne nachts gemacht und tagsüber durfte man sich noch nicht mal auf die Pritschen setzen, geschweige denn hinlegen. Weil am Tag vorher erst einer draufgegangen war, der ist direkt in der Zelle an seinen Verwundungen gestorben und wir konnten alle sehen, wozu die noch fähig waren. Weil sie mir sagten, dass sie dich verhaften würden und wir jede Nacht die Hilfeschreie der Frauen gehört haben, über die sie hergefallen sind. (…) Das waren die verdammten Keller in den ersten Wochen. Diese abscheulichen Kellerlöcher. Die ganze Zeit brannte das Licht, Tag und Nacht. Jede Nacht im ganzen Gebäude die Schmerzens- und Hilfeschreie.“

In den Speziallagern endeten meistens jene, denen man nichts Konkretes nachweisen konnte. Jene, denen tatsächlich oder vermeintlich etwas nachzuweisen war, wurden vor Tribunale gestellt und zu harten Strafen verurteilt, die oft Zwangsarbeit russischen Lagern wie dem berüchtigten Workuta bedeuteten. Die Internierten der Speziallager waren dort ohne Urteil und ohne Wissen, wann sie wieder in Freiheit kommen würden.

„Es geht übel zu in den Lagern. Sie sind völlig isoliert, keine Zeitungen, kein Kontakt nach draußen. Es gibt keine Arbeit, die sitzen da nur und warten, ohne zu wissen, wie lange sie noch dort bleiben müssen, wie es den Familien geht. Anscheinend sterben sie reihenweise an Unterernährung und die hygienischen Zustände müssen katastrophal sein. Seuchen, Krankheiten raffen auch viele dahin. Die Toten werden in Massengräber geworfen, die Angehörigen nie benachrichtigt.“

Es gibt bis heute viele Menschen, die nicht wissen, ob ihre Angehörigen zu den weit über 40.000 Menschen gehören, die in den Speziallagern umgekommen sind, ob sie nach Russland verschleppt wurden oder auf andere Weise zu Tode kamen. Allen Lagern ist gleich, daß die Toten in anonymen Massengräbern endeten. Mittlerweile haben die Gedenkstätten der Lager sogenannte Totenbücher, die auch online einsehbar sind, hier das Totenbuch des Speziallagers Buchenwald. In den Lagern selbst gibt es mittlerweile auch Gedenktafeln oder Säulen, die an die Toten erinnern. Auf der Website von Buchenwald wird berichtet, wie Begräbnisstätten und Namen der Vergessenheit entrissen werden konnten, obwohl sowohl sowjetische Besatzungsbehörden wie auch DDR-Behörden den Nebel des Vergessens darüber decken wollten. Aus einem Video eines Interviews mit einem Zeitzeugen erfuhr ich, daß jene Internierte, die die Verstorbenen beerdigten, später in russische Gulags verschleppt wurden, damit sie ihr Wissen nicht teilen konnten. Die Informationen auf der Seite von Buchenwald erwähnen dies ebenfalls.

„Es wusste von Anfang an niemand, wie lange man da festsitzt, ob man jemals wieder rauskommt. Das war auch ein Teil dieser grausamen Ungewissheit. Es gab kein Datum, auf das man hin hoffen konnte. Wenn Leute abtransportiert wurden, dann wusste man nicht, sind die nun frei oder kommen die nach Russland? Es gab so wenig Informationen und so viel Zeit zum Grübeln. Arbeit gab es nur für wenige, die meisten Zerstreuungsmöglichkeiten waren verboten. Da ist man einfach nur vor sich hingedämmert. Monatelang, ohne Aussicht, dass sich was ändert.“

Neben der Ungewissheit, wie lange man interniert werden würde, was sich daran anschließen würde und wie es den Angehörigen ergangen war, muß die völlige Isolation und Beschäftigungslosigkeit wie eine weitere psychische Folter gewirkt haben. Arbeitsmöglichkeiten gab es nur für wenige, die meisten konnten nichts tun, außer zu warten und zu grübeln. Zeitzeugenberichte zeigen, daß die Internierten recht kreativ wurden, so schöpfte man aus vorhandenem Wissen, sagte Gedichte auf, erzählte sich die Inhalte von Büchern, vermittelte Erlerntes weiter. Sogar Theaterstücke oder –szenen wurden aufgeführt. Ab 1948 waren erstmals vereinzelt Zeitungen zugelassen.

„Dann dieser erste Winter…46/47. Die Rationen wurden reduziert. In den Baracken herrschten Minusgrade, Decken oder ähnliches gab es nicht, man lag auch direkt auf diesen Holzbohlen. Die Leute sind reihenweise gestorben, die Leichen wurden bis zum Abtransport draußen aufgestapelt. (…)Wir hatten keinerlei Nachrichten von draußen, überhaupt nichts. Zeitungen haben wir ab Ende ‘47 ab und an in die Hände bekommen – das erste Papier nach eineinhalb Jahren. Ich kann dir nicht sagen, wie man Papier und Gedrucktes vermisst, wenn man es so lange nicht hat. Als dann ‘48 etwas von Entlassungen gemunkelt wurde, haben viele gegenseitig ausgemacht, wer rauskommt benachrichtigt die Angehörigen der anderen.“

Ein weiteres allen Lagern gleiches Merkmal sind die entsetzlichen hygienischen Zustände (sich zu waschen war teilweise nur alle 10 Tage möglich/erlaubt) und der Hunger, der auch psychologisch benutzt wurde (so wurden ausgerechnet zu Weihnachten die Rationen halbiert). Kleidung mussten die Internierten sich irgendwie selbst beschaffen, geschlafen wurde auf Holzbohlen in ungeheizten Baracken.

Während, wie erwähnt, in der sowjetischen Besatzungszone / DDR die Lager totgeschwiegen wurden, sah man Berichte darüber in den westlichen Besatzungszonen als wirksames Werkzeug im sich entwickelnden kalten Krieg. Als 1948 die ersten aus den Lagern Entlassenen in den Westen gingen, erzählten sie ihre Geschichte und die Zeitungen berichteten darüber.

„Thomas Mann kommt nach Weimar, um den Goethepreis entgegenzunehmen. Ich soll darüber schreiben. Schade, dass Vati das nicht miterlebt.“
„Der lässt sich dort feiern, mehr oder weniger direkt vor Buchenwald? Und du gehst hin, feierst mit?“
„Es ist Goethejahr und Weimar ist nun einmal Goethestadt. Thomas Mann bekommt den Goethepreis auch in Frankfurt, da wäre es ziemlich unhöflich, den aus Weimar zu verweigern.“
„Unhöflich? Es wäre ein Zeichen! Man weiß im Westen von den Lagern und wie es dort zugeht!“
„Er wird es sich gut überlegt haben. Vielleicht sagt er auch noch etwas dazu.“
„Was du in deinem Artikel über die schöne Feier dann natürlich nicht schreiben dürftest. Er wird sowieso nichts sagen. Wird sich kräftig feiern lassen und alle werden so tun, als ob es Buchenwald nicht gäbe. Inklusive dir.“

Ich habe ein Video von Thomas Manns Besuch 1949 in Weimar gesehen. Alles sehr freundlich, Besichtigungen der kulturellen Stätten, lächelnde Menschen, ein schöner Schein. Wenige Kilometer entfernt Buchenwald – totgeschwiegen bei der hübschen Feier. Thomas Mann wurde vor seinem Besuch von vielen Seiten aufgefordert, sich zu Buchenwald zu äußern, auf einer Besichtigung zu bestehen. Eindringlich sind hier die Worte Eugen Kogons, die bei Thomas Mann aber auch keine Wirkung zeigten.  Der Schriftsteller, der nie ganz vorne stand, wenn es darum ging, Stellung zu beziehen (was gerade seine beiden ältesten Kinder Erika und Klaus ihm zur Nazizeit sehr übel nahmen), hielt sich vornehm zurück und spielte das Spiel des schönen Scheins in Weimar mit. Er tröstet sich damit, dass es in Buchenwald schon nicht so übel zugehe wie früher. Immerhin schreibt er später einen dezenten Brief an Ulbricht.

Trotz des vornehmen Schweigens Thomas Manns gab es genügend andere, die nicht schwiegen und allmählich konnte die DDR dem Druck nicht mehr standhalten. Anfang 1950 wurde endlich die Schließung der noch verbliebenen Lager angekündigt. Auch in DDR-Zeitungen wurde nun darüber berichtet, im Sinne der großmütigen Vergebung für jene, die dem „demokratischen Aufbau“ im Weg gestanden hatten und sich nun bewähren müßten. Es wurde in den Artikeln hervorgehoben, wie human es in den Lagern zugegangen sei.

„Man hat uns zum Abschied gesagt, wir hätten uns noch zu bewähren, um unsere Schuld – welche auch immer das nun gewesen ist – gutzumachen. Wir sollen beim Aufbau des Sozialismus mitwirken. (…) Über die Lagerzeit ist natürlich kein Wort zu erzählen. Wer nicht sozialistisch genug aufbaut, über die Lagerhaft redet oder sonst irgendwie unangenehm auffällt, wird gleich wieder einkassiert, das haben sie klargemacht.“

Das Video, das man auf der Website der Gedenkstätte Buchenwald zur Schließung des Lagers findet, zeigt Original-Wochenschaumaterial jener Zeit und man hört ziemlich am Anfang den zynischen Satz: „Die Entlassenen werden zeigen müssen, ob sie diesen Vertrauensbeweis zu würdigen verstehen.“

Ich habe mehrere Zeitzeugenberichte gelesen, in denen Menschen, die nach ihrer Entlassung (oder Rückkehr aus Workuta oder den Gefängnissen) in der DDR geblieben waren, Mißtrauen und Nachteilen ausgesetzt waren und sie allein aufgrund ihrer Internierung als Naziverbrecher angesehen wurden. Auch in meinem Buch redet sich eine an sich intelligente Journalistin, die in der Nazizeit stets hinter die Ideologie blicken konnte, die DDR und ihren Umgang mit ihnen unbequemen Menschen schön:

„Leiste deinen Beitrag und du wirst sehen, dass du in der DDR genauso willkommen bist wie jeder andere. Es ist niemand ausgeschlossen.“
„Auch nicht die, die unschuldig im Lager verstorben sind? Oder diejenigen, die die NKWD-Folter nicht überlebt haben?“
„Die Folter ist ein Gerücht.“
„Nein. Realität. Wie passt das zu deiner idealistischen DDR-Beschreibung?“
„Das hat mit der DDR nichts zu tun! Das war die russische Geheimpolizei. Und es war eine andere Zeit, direkt nach dem Krieg. Es ging darum, Nazis zu überführen und zu bestrafen. Jetzt geht es darum, eine bessere Gesellschaft aufzubauen.“

Willy Brandt war übrigens bei seinem berühmten Besuch in Erfurt 1970 nicht bereit, sich instrumentalisieren zu lassen. Anders als Thomas Mann wollte er Zeichen setzen. Das hervorragende Buch „Willy Brandt in Erfurt“ berichtet unter anderem genau, wie um einen Besuch Buchenwalds gerungen wurde und wie panisch die DDR-Führung zu verhindern suchte, daß an die Zeit von Buchenwald als sowjetisches Speziallager erinnert wurde. In einer beschämenden Aktion nutzte die SED die Stätte, an der unter zwei Diktaturen Menschen Unrecht widerfuhr, zu einer Demonstration ihrer selbst und der Unterdrückung der Erinnerung an die Opfer von Unrechtsregimen.

Nach vierzig Jahren des von oben erzwungenen Schweigens gibt es nun zahlreiche Websites und Bücher, die über die Lager berichten. Eines der ersten ist sicher Walter Kempowskis „Ein Kapitel für sich“, das seine Zeit in Bautzen und die Internierung seiner Mutter schildert.
Das Buch „Jede Krankheit konnte tödlich sein“ berichtet über die medizinische Situation und Versorgung in Buchenwald, das Buch „Verdrängter Terror“ beinhaltet eine umfassende Untersuchung der Speziallager. Ein Artikel über das Buch findet sich hier.
Erich Bing hat über seine Jahre in sowjetischen Lagern einen interessanten Bericht verfaßt, der hier verfügbar ist.

Weitere informative Links sind:

  • Ein Interview mit John Noble über seine Zeit in sowjetischen Lagern
  • Informationen auf der MDR-Zeitreise-Seite mit weiteren Links
  • Arbeitsmaterialien für Projekttage mit vielen Bildern und Informationen
  • Ein Artikel über die Speziallager
  • Die Websites der Gedenkstätten der einzelnen Lager bieten ebenfalls eine Fülle an Informationen.

Ein Kommentar zu „Speziallager Nr. 2 – Buchenwald, 1945 – 1950

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